Allgemeines
Öffentlicher Protest gegen den möglichen Exit der Stadt aus dem Ihme-Zentrum

Bisher hat die Stadt Eigentum im Ihme-Zentrum: Die Räume der Kita dort gehören ihr. Nun will sie die Räume in eine GmbH auslagern. Damit reduziert sie ihre finanzielle Mitverantwortung für die Sanierung des Ihme-Zentrums auf gerade einmal 25.000 Euro. Soviel muss bei der Gründung in eine GmbH eingebracht werden.
Das ist ein fatales Signal für alle, die dem Ihme-Zentrum eine gute Zukunft wünschen. Denn die Stadt posaunt damit in alle Welt, dass sie an eine solche Zukunft nicht mehr glaubt. Das heißt auch „wir retten uns und ihr seht zu, wie ihr klarkommt“. Eine Stadt, der ihre Bürger*innen am Herzen liegen darf so nicht handeln. Gemeinsam mit uns rufen auch die Verwaltung, der Verwaltungsbeirat, die Sprecher*innen und Eigentümer*innen des Ihme-Zentrums zum Protest auf.
Lasst uns die Stadt an ihre Verantwortung erinnern: Kommt zur Kundgebung am 28.03. ab 13.30 vor dem Neuen Rathaus. Lasst uns Öffentlichkeit herstellen, wenn ab 14.15 der Zuständige Ausschuss in nicht-öffentlicher Sitzung darüber berät
Zukunftswerkstatt angezählt – aber nicht k.o.
Der 12.12. war ein weiterer harter Tag für die Zukunftswerkstatt. All unser Hoffen und Kämpfen hat nichts genützt. Der neue Doppelhaushalt wurde im Rat der Stadt beschlossen und damit auch die Streichung der Zuwendungen an uns. Bitter das, weil diese Unterstützung bisher erst unsere Arbeit möglich gemacht hat. Bitter auch, weil die Gründe so offensichtlich einzig mit machtpolitischen Spielchen von SPD, CDU und FDP und nichts mit unserer Arbeit zu tun haben.
Bitter besonders, weil wir lernen mussten, dass Sachargumente manchmal nicht reichen.Wir geben uns dennoch nicht geschlagen. Vielleicht müssen wir uns künftig etwas anders aufstellen. Das ändert aber nichts an unserem Engagement für das Ihme-Zentrum, für seine Umgebung und für die Menschen, die hier wohnen.
Wir kämpfen weiter!
Existenzbedrohende Kürzungspläne von SPD, CDU und FDP
Die Fraktionen von SPD, CDU und FDP haben im Rat der Stadt Hannover Anträge
eingebracht, die darauf abzielen, vielen Vereinen in Hannover die Mittel zu kürzen. Im
Fall der Zukunftswerkstatt sollen die Mittel sogar ganz gestrichen werden, was für diese
existenzbedrohende Folgen hätte. Die hanebüchene Begründung für die Streichung
der Mittel für die Zukunftswerkstatt lhme-Zentrum lautet, es sei kein „substantieller
Beitrag [der Zukunftswerkstatt] zur Lösung der Probleme rund um das lhmezentrum
geleistet“ worden. Ganz abgesehen davon, dass da wohl etwas hohe Erwartungen an
einen kleinen Verein gestellt werden, angesichts dessen, dass weder die Stadt noch
millionenschwere Investoren bisher einen substantiellen Beitrag „zur Lösung der
Probleme rund um das lhmezentrum geleistet“ geleistet haben, ist auch schwer
nachzuvollziehen, warum ein solcher Befund gegen die Vergabe von Mitteln aus dem
Kulturetat sprechen sollte.
Die Kürzungen sollen im Kulturausschuss der Stadt am 15.11. beschlossen werden. Da
die genannten Fraktionen die Mehrheit im Rat haben, bleibt als einzige Hoffnung, bis
dahin einen Meinungsumschwung bei den Beteiligten zu bewirken.
BETONKLOTZ 2000: Als der Betonklotz ins Ihme-Zentrum zurückkehrte
Szenische Lesung. Statstheater Hannover in Kooperation mit der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum e.V.